München/Altstadt-Lehel

Die Altstadt und das Lehel sind eigentlich zwei getrennte Stadtteile von München sind aber zu einem Verwaltungsbezirk zusammengefasst.


Inhaltsverzeichnis

Anreise


Sehenswürdigkeiten

Altstadt

Zentrum Münchens ist der Marienplatz mit dem Neuen Rathaus und seinem berühmten Glockenspiel und dem Alten Rathaus. Nach Westen führt die Fußgängerzone Kaufingerstraße/Neuhauserstraße zum Stachus mit dem Karlstor. Das Karlstor hieß ursprünglich Neuhauser Tor und war zusammen mit Isartor und Sendlinger Tor Teil der zweiten Stadtbefestigung aus dem 14. Jh. Davon sind heute nur noch die beiden Außentürme erhalten. Im Mittelteil befinden sich in den Ecken die sogenannten Kragenköpfe, die vier Münchner Originale darstellen. Da ist der Kutscher Krenkl, der im Englischen Garten König Ludwig I. überholte und ihm ein Wer ko, der ko entgegenrief, der letzte bayerische Hofnarr Prangerl, der Bassgeiger aus dem Hofbräuhaus Baron Sulzbeck und der Finessensepperl, der Liebesbriefe zustellte. In der Neuhauserstraße befinden sich mit der Michaelskirche und der Bürgersaalkirche zwei bedeutende Kirchebauten. Die ebenfalls in der Neuhauserstraße (Hausnummer 2) gelegene ehemalige Augustinerkirche wird seit der Säkularisation nicht mehr als Gotteshaus genutzt und beherrbergt heute das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum. Nach Süden führt die Sendlingerstraße zum Sendlinger Tor. Das Sendlinger Tor, von dem nur noch die Seitentürme erhalten sind, gehörte wie das Isartor und das Karlstor zur Stadtbefestigung aus dem 14. Jh. In der Sendlinger Straße befindet sich die bedeutende Asamkirche. Am parallel verlaufenden Oberanger befindet sich der Jakobsplatz mit dem Münchner Stadtmuseum und das Ignaz-Günther-Haus, in dem der Bildhauer Ignaz Günther Wohnung und Werkstatt hatte. Auf dem Jakobsplatz wird zur Zeit das Jüdische Zentrum errichtet. Vom Marienplatz nach Osten kommt man über das Tal zum Isartor, in dem das Karl-Valentin-Museum untergebracht ist. Noch weiter Richtung Osten gelangt man zur Isar mit der Museumsinsel, auf der sich das Deutsche Museum befindet. Vom Tal nörlich liegt Am Platzl das weltberühmte Hofbräuhaus. Nordöstlich des Marienplatzes der Alte Hof. Südlich vom Marienplatz befindet sich die älteste Pfarrkirche der Stadt, der Alte Peter, von dessen Turm man einen hervorragenden Blick über die Stadt hat. Angrenzend der Viktualienmarkt mit der Heiliggeistkirche, einer gotischen Hallenkirche, die später Barock umgestaltet wurde. An den Markt angrenzend wird zur Zeit die Schrannenhalle wieder aufgebaut. Nordwestlich des Marienplatzes die Frauenkirche. Am nordwestlichen Rand des Altstadtbereichs die Dreifaltigkeitskirche in der Pacellistraße, einer Votivkirche im reinsten Stil bayerischen Rokokos. Die Münchner ließen die Kirche um 1710 nach Plänen von Antonio Viscardi bauen und erhofften sich dadurch im Österreichischen Erbfolgekrieg von de Österreichern veschont zu bleiben. Im Innern sind Werken von Cosman Damian Asam, Joseph Ruffini, Andreas Faistenberger und Johann Baptist Straub zu bewundern. Am Lenbachplatz steht das Künstlerhaus, eine Art Vereinshaus der Münchner Künstler. Es wurde um das 1890 von Gabriel von Seidl errichtet und im Inneren von Franz von Lenbach gestaltet. Ebenfalls am Lenbachplatz steht die um 1890 im neobarocken Stil errichtete Bayerische Börse. Vom Marienplatz nach Norden gelangt man entweder über die Theatinerstraße mit den Fünf Höfen und anderen exklusiven Geschäften oder über die Residenzstraße vorbei an Bayerischem Nationaltheater, dem Preysing Palais im Rokokostil von Joseph Effner und der Münchner Residenz zum Odeonplatz. Am Odeonsplatz befindet sich die Feldherrnhalle, die Theatinerkirche und der Hofgarten der Residenz mit der östlich angrenzenden Staatskanzlei. Die Staatskanzlei wurde 1992 als Sitz der bayerischen Regierung fertiggestellt. Der Mittelteil mit Kuppel stammt vom 1906 errichteten, aber im Zweiten Weltkrieg zerstörten bayerischen Armeemuseum. Der Hofgarten wurde 1613 bis 1617 im italienischen Stil angelegt. In der Mitte steht der Dianatempel. Die Bronzefigur auf dem Dach wurde 1594 von Hans Krumper geschaffen und symbolisert das Land Bayern. Von der Residenzstraße verläuft in Höhe des Bayerischen Nationaltheaters in östliche Richtung die Maximiliansstraße, eine Prachtstraße, die König Maximilian II. 1851 bis 1853 von Friedrich Bürklein errichten ließ. Die Gebäude wurden im sogenannten Maximiliansstil, einem Mix unter anderem aus Elementen der niederländischen Gotik und italienischer Renaissance, erbaut. In der Sraße befindet sich neben Nobelgeschäften und Szenelokalen die Münchner Kammerspiele und das Völkerkundemuseum. Endpunkt der Prachtmeile ist das sich schon auf der anderen Seite der Isar befindliche Maximilianeum, in dem der bayerische Landtag tagt.

Lehel

Der Stadtteil weist schöne Häuserfassaden auf. Die Klosterkirche St. Anna von Johann Michael Fischer war die erste Rokokokirche Altbayerns. Im Inneren sind Werke der Brüder Asam und von Johann Baptist Straub zu sehen. Südlich des Lehels steht am Isarufer am Mariannenplatz die historisierende Kirche St. Lukas von 1890. Im Norden wird das Lehel von der Prinzregentenstraße begrenzt. Die Straße wurde 1891 bis 1912 erbaut und ist nach Prinzregent Luitpold benannt. Nördlich grenzt der Englische Garten an. An der Straße befinden sich das Haus der Kunst, Schackgalerie und das Bayerische Nationalmuseum. Die Straße führt nach Westen über die Isar zum Friedensengel, einer 23m hohen korintischen Säule mit einer goldenen Engel darauf, der an den Friedenschluß in Versailles 1871 erinnern soll. Die Straße führt weiter an der Villa Stuck vorbei zum Prinzregententheater (siehe Bogenhausen).

Kirchen

Burgen, Schlösser und Paläste

Bauwerke

Denkmäler

Museen

Straßen und Plätze

Parks

Verschiedenes

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Ausgehen

Günstig

Mittel

Gehoben

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Günstig

Mittel

Gehoben

Kommunikation

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