Rhyolite

Rhyolite ist eine Geisterstadt im US-Bundesstaat Nevada.


Bahnhofsgebäude von Rhyolite
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Bahnhofsgebäude von Rhyolite
Überreste der "Cooks Bank" in Rhyolite
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Überreste der "Cooks Bank" in Rhyolite

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Rhyolite entstand 1904 nach einem Goldfund. Zwischen 1905 und 1910 lebten in Rhyolite über 10.000 Einwohner, sie war damit die drittgrößte Stadt Nevadas. Zu ihrer Ausstattung gehörten 3 Eisenbahnlinien, Telegraphenstation, Elektrizitätswerk, 3 Zeitungen, 50 Minen, eine Oper, eine Symphonie, 3 Krankenhäuser, 19 Hotels, 18 Supermärkte sowie 53 Saloons.

Um 1914 waren die Goldvorkommen ausgebeutet, der Niedergang der Stadt erfolgte so schnell wie ihr Aufstieg. 1919 schloss als letztes das Postamt von Rhyolite und der letzte Einwohner, der Postbedienstete, verließ die Stadt.


Anreise

Die Stadt liegt etwa 1 Stunde nördlich von Las Vegas auf dem Weg ins Tal des Todes, etwa 1 km neben der Straße 395.

Sehenswürdigkeiten

Heute steht Rhyolite unter Denkmalschutz und ist ein Museum, welches von der Rhyolite Preservation Society erhalten wird. Die Stadt bestand überwiegend aus Holzhäusern, von denen heute leider nichts mehr existiert. Lediglich einige steinerne Gebäude, wie Banken, Hotels, Gefängnisse sowie das Bahnhofsgebäude der Las Vegas and Tonopah Railroad stehen noch.

Rhyolite ist ganzjährig geöffnet, ein ehrenamtlicher Führer der Rhyolite Preservation Society ist immer vor Ort. Der Eintritt ist kostenlos, um Spenden wird aber gebeten.

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