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Sudan ist das flächenmäßig größte Land von Afrika. Es grenzt im Norden an Ägypten und Libyen, im Westen an den Tschad und an Zentralafrika, im Süden an die Demokratische Republik Kongo, Uganda und Kenia und im Osten an Äthiopien, Eritrea und an das Rote Meer.
RegionenStädte
Weitere ZieleHintergrundAnreiseFlugzeugLufthansa bietet Direktflüge Frankfurt-Khartum an. Günstiger ist es mit Egypt Air über Kairo. BahnEs existieren keine grenzüberschreitenden Bahnverbindungen in den Sudan. BusEs gibt Busse aus Nairobi, die die Südgrenze des Sudan anfahren. AutoEine Möglichkeit, mit dem Auto aus Äthiopien anzureisen, gibt es mit dem Straßengrenzübergang in Gallabat. Der Grenzübergang aus Ägypten schließt in regelmäßigen Abständen und ist von den diplomatischen sowie von den Handelsbeziehungen beider Länder abhängig. Es ist deshalb dringend notwendig, vor Benutzung dieser Route Informationen einzuholen. SchiffEine sichere Anreise aus Ägypten ist NUR mit der Fähre über den Nasserstausee (Assuan nach Wadi Halfa) möglich. Fährpreise Feb. 2006 1. Klasse (Kabine) 303,50 EP 2. Klasse (ohne festen Sitzplatz) 235,50 EP Auto (bis 5m) auf Güterfähre 2452,00 EP fährt langsamer und kommt 1 bis 2 Tage später an. Groessere Autos müssen Ponton mieten. Es lohnt sich, sich mit anderen Autoreisenden abzusprechen. Die Fährpreise sind inklusive eines (sehr guten) sudanesichen Essens. In Anbetracht der circa 20 stündigen Überfahrt (= Be- und Entladezeit) sollte man sich allerdings Verpflegung mitnehmen. Zoll Auto: 7000 - 8000 SD Zollgebühren in Wadi Halfa (abhängig Wagengrösse) Registrierung Die vorgeschriebene Registrierung innerhalb von drei Tagen nach Ankunft im Sudan erfolgt normalerweise in Khartum, kann aber auch direkt in Wadi Halfa erledigt werden (Das ist zu empfehlen, da 3 Tage bis Khartum mit dem Auto eine ganz schöne Hetzerei bedeuten und Überschreitung mit zusätzlicher Gebühr geahndet wird.) Kosten: 7150 SD. Ohne Führer zu bewältigen! Kein Geld dafür verschwenden! Passkopie (1. Seite + Visum mit Einreisestemepel) + 1 Passfoto wird benötigt. {Die gennanten Preise beziehen sich auf Februar 2006 und einen reelen Tauschkurs von 230 SD = 1 US$.} MobilitätDas Straßennetz ist nur teilweise asphaltiert. Standard ist markierte Piste. 4 WD ratsam. (Alternative: Hohe Bodenfreiheit, leichtes Fahrzeug) Trampen: Im Sudan erfreut sich das Mitfahrern auf Lkws bzw. auf derer Ladung einer sehr grossen Beliebtheit. Es ist ueblich dafuer Geld zu zahlen, das vorher ausgehandelt wird. Im Stadtbereich Khartum, Omdurman, Bahri (Khartumnord) ist herkoemmliches (kostenloses) Trampen mit den zahlreichen Pickups sehr gut moeglich. Zum Anhalten die Autos am Besten "herunterwinken" (mit angwinkeltem Arm und der ganzen Hand oder der arabischen "Kommher"-Geste.) Inlandsflüge: Die Fluggesellschaft Sudan Airways fliegt folgende Städte an: Khartum, El-Obeyid, Wadi Halfa, Port Sudan, El Fascher, Nyala, Malakal, Dschuba (Juba). Schifffahrt: Auf dem Nil und anderen großen Flüssen gibt es Personenschifffahrt. Taxis und Tuk-tuks (halboffene Deiradtaxis) in Städten. SpracheAmtssprache ist Arabisch. In weiten Teilen des Südens ist Englisch verbreitet, jedoch gibt es auch hier Gebiete, in denen man mit Arabisch deutlich besser durchkommt. Daneben gibt es regional verbreitete Stammessprachen. Wer sich im Sudan verständigen möchte, dem sei der Sprachführer "Sudanesisch-Arabisch Wort für Wort" von Randolph Galla empfohlen. ISBN 3-89416-302-x fuer 7,90 EUR. KaufenEs gibt mittlerweile in Khartoum ein Einkaufszentrum (AFRA), welches über alle Produkte hauptsächlich türkischer Herkunft verfügt. Daneben gibt es kleinere Supermärkte in Amarat: Amarat Center an der Street No.1 und das SEFCO an der Cemetrery Road gelegen. Ein holländischer Bäcker liefert hervorragendes Brot am Coca Cola Roundabout gelegen, sowie Konditorwaren und hat eine eigene Eisdiele, sowie ein Aussencafé. (OZone Cafe) KücheDie Rolle des Nationalgerichts übernimmt im Sudan sicherlich, das auch in Aegypten bekannte, Ful. Es handelt sich dabei um gekochte Saubohnen die lange Zeit über dem Feuer kochen und dann, oft vermanscht, mit unterschiedlichen Zutaten serviert werden. Mit dabei ist immer Öl (oft Sesam oder Erdnuss). Außerdem können Tomaten, Zwiebeln, Fellafel (fritierte Kichererbsenbällchen), Käse oder ein Sprizer Zitronensaft drin sein. Gegessen wird es mit Brot (als "Besteck" mit der rechten Hand) aus einer gemeinsamen Schüssel. Ausgehen(Bezieht sich auf Khartum, es gibt allerdings auch nirgendwo sonst im Sudan etwas, was hier in diese Kategorie passen würde.)
SchlafenKhartum: günstige Hotels: z.B. Plaza Hotel (ca. 60 Euro/Nacht) gehobene Hotels: Grand Holiday Villa, Hilton Neben den Hotels gibt es auch die etwas billigere Alternative der "Lakonda". Es handelt sich dabei um reine Übernachtungsbetreibe. Das Bett ist ab 500 SD zu bekommen, wahrscheinlich ist aber um die 1000 SD. LernenArbeitenFeiertage
SicherheitKhartum gilt als wesentlich sicherer als viele andere Hauptstädte. Von Einbrüchen oder Überfällen hört man kaum, auf der Straße kann man sich unbehelligt bewegen. Zur Vorsicht sei trotzdem geraten. Eine größere Gefahr stellen der chaotische Straßenverkehr und metertiefe Löcher im Bürgersteig (Kanalisation) dar. In mehreren Regionen des Landes herrschen Konflikte. Vor allem vor Reisen in den Osten, den Westen (Darfur) und den Süden des Landes wird derzeit von verschiedenen Seiten abgeraten. Beachte bitte die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes. Homosexualität kann im Sudan mit dem Tode bestraft werden. Gesund bleibenDer Süden des Landes ist Malariarisikogebiet, v.a. während der Regenzeit. Moskitonetz, Malariaprophylaxe und Spray mitnehmen! Die Gesundheitsversorgung ist selbst in den Städten z.T. unzureichend. Außerhalb sind selbst gesundheitliche Basisdienste häufig nicht vorhanden. Sudan ist Geldfieberrisikogebiet. Zur Zeit (Feb 2006) ist eine Epidemie im südlichen Teil ausgebrochen. Eine Impfung ist dringend erforderlich und wird bei der Einreise überprüft! Die Impfung darf, weil nicht ganz ungefährlich, nur von autorisierten Stellen durchgeführt werden. In Khartum ist an den Apotheken nahezu alles zu bekommen solange man den Namen des Wirkstoffs kennt. Zum Teil sind die Medikamente wesentlich billiger als in Deutschland (z.B. kostet eine N1 Packung des Breitbandantibiotikums Ciprofloxacin nur 450 SD.) In den Nubabergen (Region Suedkordofan) gibt es ein deutsches Buschkrankenhaus der GED (German Emergency Doctors). Ein deutscher Arzt und zwei Krankenschwestern arbeiten dort. Das Krankenhaus wird per Flugzeug aus Kenia gut mit Medikamenten versorgt. Bei ernsthafter Erkrankung ist am besten die deutsche Botschaft zu kontaktieren. Man kann dort Auskuenfte ueber englischsprachige Aerzte und Krankenhaeuser mit anaehernd europaeischem Standart erhalten. KlimaÜbergangsgebiet vom tropischen Feuchtklima zum subtropischen Trockenklima der Wüste 50-75% der Regenfälle während der Sommermonate. Winterregen nur am Roten Meer, in den anderen Landesteilen relativ trockenes und kühles Wetter Höchste Temperaturen zwischen März und Juli bis 45°C RespektAngemessene Kleidung ist wichtig: keine kurzen Hosen. Bei Frauen keine zu knappe Kleidung. Ein Kopftuch ist für Christen nicht erforderlich! Religion ist ein sehr wichtiges Thema - sowohl im islamischen als auch im christlichen Teil - und sollte entsprechend ernstgenommen werden. KommunizierenPost Allgemein: Das Postsystem wies in der Vergangenheit gravierende Mängel auf. Briefe nach Deutschland verschwanden oft oder kamen mit großer Verspätung an. In letzter Zeit scheint es sich allerdings verbessert zu haben. Zahlreiche Karten und Briefe ohne Verluste in Deutschland nach 2 bis drei Wochen. Postlagernde Sendungen ("Poste restante"): Nach Khartum problemlos. Können am Hauptpostamt ohne Gebühr (nahe des "Palast der Republik") abgeholt werden. Zuverlässige Lagerung. Informationen über postlagernde Sendungen in andere andere Städte liegen nicht vor. Die Sendung sollte wie folgt markiert werden: VORNAME NACHNAME Unterstrichener Vorname und sauber geschriebene Blockschrift erleichtert das Wiederfinden der Sendung ungemein. Porto nach Deutschland: Brief 400 SD Postkarte 200 SD Telekommunikation Mobilfunk: Die Telekommunikationsgesellschaft Sudatel betreibt ein Moblfunknetz, das u.a. in den folgenden Städten funktioniert: Khartum, Malakal, Dschuba (Juba), Ed-Damazin. Telefonzellen: Die grünen Sudatel-Telefonzellen sind in Städten weit verbreitet. Zu bestimmten Zeiten (vorallem spät abends) scheint man aber nicht telefonieren zu können. Karten gibt es z.B. für 800 SD was für circa. 5 Minuten nach Deutschland reicht. Telefonladen: Eine gute Alternative zur Telefonzelle ist der Telefonladen, in dem nach Gesprächsende beim Besitzer nur die tatsächlich vertelefonierte Zeit bezahlt werden muss. Oft findet man auch Telefone bei Kiosken oder den "Loch in der Wand"-Läden. Telefongespräche nach Deutschland kosten dertzeit (April 2006) 250 SD pro Minute. Alternative: Net 2 Phone Net 2 Phone (Internettelefonie): Viele Internetcafes und Telefonlaeden in Khartum bieten das Telefonieren ueber eine DSL Leitung an. Ausstatung, Verbindungsqualitaet und Preise sind sehr unterschiedlich und reichen vom Headsettelefonieren mit großer Zeitverzögerung ("Funkgefühl") für 100 SD pro Minute bis zum Telefonieren mit normalen Festnetzapperaten ohne nennenswerte Zeitverzögerung für 50 SD. Internet In Khartum existieren viele Internetcafes unterschiedlicher Verbindungsqualität (150 - 200 SD pro Stunde). Im restlichen Land sind Internetcafes sehr dünn gesäht und bisweilen recht teuer. Es ist aber anzunehmen, dass die Internetcafes auch hier zunehmen werden. Weblinks
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